Förderung Gesetz 13/89

Es handelt sich um das wichtigste nationale Förderinstrument (nicht rückzahlbarer Zuschuss), das auf regionaler Ebene verwaltet wird und Maßnahmen in privaten Gebäuden zur Beseitigung architektonischer Barrieren und zur Verbesserung der Wohnraumzugänglichkeit unterstützt, für geplante (nicht laufende) Arbeiten.
Die Funktionsweise und tatsächliche Verfügbarkeit der Mittel hängen von den jeweiligen regionalen und nationalen Vorschriften ab. Der Antrag muss bis zum 1. März eines jeden Jahres bei der Wohnsitzgemeinde gestellt werden.
Begünstigte der Förderung nach Gesetz 13/89 sind hauptsächlich Menschen mit dauerhaften Behinderungen (z. B. motorische Einschränkungen, Blindheit oder vollständige Invalidität mit Gehbehinderung), deren Angehörige oder Betreuer sowie Wohnanlagen, in denen diese Personen leben.
Hauptanforderungen
Die Maßnahmen müssen bestehende private Gebäude (Wohnungen oder Gemeinschaftsbereiche) betreffen, wobei die betroffene Person ihren offiziellen Wohnsitz in der Immobilie haben muss. Vorrang haben Personen mit anerkannter vollständiger Invalidität und motorischen Einschränkungen.
Zulässige Maßnahmen im Badezimmer:
- Komplette Badsanierung: Umgestaltung und Anpassung der Räume, um eine einfache Bewegungsfreiheit für Personen mit motorischen Einschränkungen zu ermöglichen, die Gehhilfen oder Rollstühle nutzen.
- Austausch von Sanitäreinrichtungen: Ersatz vorhandener Einrichtungen durch speziell entwickelte Modelle für Menschen mit Behinderungen oder eingeschränkter Mobilität.
- Austausch von Duschen und Einbau barrierefreier Badewannen: Installation bodengleicher oder flacher Duschen mit Sitz und zertifizierten Haltegriffen. Installation von Badewannen mit seitlicher Tür und rutschfestem Boden.
- Installation von Sicherheitslösungen im Bad: Montage von horizontalen und vertikalen Haltegriffen in der Nähe von WC, Waschbecken und in der Dusche, zertifiziert zur Erhöhung der Sicherheit und Vermeidung von Stürzen.
Articoli Recenti
Jenseits von Barrieren: Toyotas robotischer Stuhl und die Zukunft der Bewegungsfreiheit
Mehr erfahren 